once upon a time in a kingdom far far away…

Mai 22, 2008

Vodafone Customer Retention

Einsortiert unter: Uncategorized — bristollog @ 2:01 pm

Ich habe meinen Vodafone-Vertrag gekündigt… verständlich, wenn ich das Land verlasse.

Ich habe im Brief explizit diesen Grund erwähnt und gesagt dass es unnötig ist den Vorgang an Customer Retention weiterzuleiten.

Ich habe heute den Anruf von Vodafone CR bekommen. Hier nun das absolute Highlight:

„So why are you terminating your contract?“

„Because I’m leaving the country.“

„Even if I can make you a really good offer? I could – „

„Sorry, but yeah, even then.“

Mai 13, 2008

Times New Viking

Einsortiert unter: Uncategorized — bristollog @ 6:59 am

Gibt es einen besseren Weg eine bestandene mündliche Französischprüfung zu feiern als mit einem Konzert?

Gestern abend spielten Transpersonals, Lovvers und Times New Viking im Louisiana.

Eigentlich sollte ich jetzt ein ausführliches Review schreiben, gleichzeitig sollte ich aber los Richtung Uni. Fassen wir zusammen: Transpersonals ist ganz nett, Lovvers ist eine generische Punkband (und passte nicht ganz zur Menge der versammelten, unbeweglichen Indiekids) und Times New Viking lieferte eine gute, wenn auch nicht wirklich weltbewegende Performance.

Bis demnächst.

Mai 6, 2008

noch ist dieser Blog nicht verloren…

Einsortiert unter: Bristol — bristollog @ 8:16 pm

Irgendwie macht es mir Sorgen, ich springe anscheinend fast regelmäßiger aus Flugzeugen als dass ich diesen Blog aktualisiere.

Was bisher geschah: Besuch aus der Heimat, Feiern, nennenswerte Mengen Sightseeing – vielleicht komme ich bei Gelegenheit dazu Bilder hochzuladen, in letzter Zeit etwas zuviel Klausurvorbereitung und natürlich verschiedene Abenteuer in Bristol.

Einer meiner Favouriten war das Beatsteaks-Konzert hier in Bristol. Mit vielleicht 200 Besuchern auf kleiner Bühne, die Stimmung war sehr gut. Sehr schön waren auch die Besuche in London, auch wenn ich es leider nicht geschafft habe in die „The last Emperor“-Ausstellung im British Museum zu gehen. Anscheinend muss ich doch irgendwann im Leben nach China fliegen, um die Terracotta-Armee zu sehen.

Meine Medienordner von Bristol haben übrigens heute den Umfang einer DVD überschritten, ich verspreche dass am Ende des Jahres ein Best Of der Bilder und ein Zusammenschnitt der Videoschnipsel hier erscheint.

Noch weniger als zwei Monate als Erasmus-Student in Bristol. *schnüff*

Obwohl es jetzt noch ein bisschen zu früh für den Post-Erasmus-Blues ist.  Zu guter Letzt noch eine Filmempfehlung: „L’Auberge Espagnol“ – ein sehr netter Film über das Leben als Erasmusstudent.

Januar 17, 2008

Lach- und Sachgeschichten aus dem Urlaub

Einsortiert unter: Uncategorized — bristollog @ 5:09 pm

Die Geschichte ist mir gerade wieder eingefallen, bevor ich sie vergesse schreibe ich sie lieber hier auf.

Wir sitzen bei der Winterakademie am Tisch, wie immer führt das Gespräch früher oder später auf die Frage:  „Woher kommst du eigentlich?“

Meine Antwort, oft einstudiert durch das Gespräch mit anderen Erasmus-Studenten: „Aus Deutschland. Und du?“

Nicht ganz die Antwort, die erwartet wurde.

(Winterakademie == eine Veranstaltung des Vereins der ehemaligen Schülerakademie-Teilnehmer auf der praktisch nur Deutsche waren, ohne diesen Kontext ist es etwas witzlos)

Januar 12, 2008

und es geht weiter…

Einsortiert unter: Uncategorized — bristollog @ 7:23 pm

So, nach 3 Wochen Heimaturlaub wäre er vermutlich mal wieder an der Zeit mich zu melden.

Bristol steht noch immer, ich habe jetzt seit zwei Tagen die Sonne nicht mehr gesehen (habe ich schon gesagt dass ich das englische Wetter hasse?), aber ich habe einen ausreichenden Milka-Vorrat dabei um die dunkle Jahreszeit zu überbrücken.

Etwas unangenehm ist es aus den Ferien zurückzukommen und von allen Mitstudenten überfallen zu werden – „have you already started your project?“… erm. Nein? Warum nennt man es nochmal Ferien?

Und eine kurze Info für meine Nachbarn, falls sie mitlesen: Der dichte Rauch heute waren verbrannte Esskastanien, nichts gefährliches. Immerhin wissen wir jetzt dass der Feueralarm weniger empfindlich eingestellt wurde (oder vielleicht auch komplett ausgeschaltet, wenn eine derartige Rauchentwicklung nichts zur Folge hat).

November 29, 2007

Geschichten aus Bristol

Einsortiert unter: Uncategorized — bristollog @ 9:01 pm

Ja, ich habe zu lange nichts mehr geschrieben. Daher zumindest ein neuer Post, bevor ich nach Hause komme.  Das Thema heute sind unterhaltsame Lach- und Sachgeschichten – auch bekannt unter „warum ich in der Facebook-Gruppe ‘awkward moments define my life’ bin“

Zuerst ein Lob an Shure für ihre ausgezeichneten Kopfhörer und den Hörgerätehändler am Schillerplatz für die personalisierten Ohrstöpsel. Die Schalldämmung ist ausreichend, dass in die Wohnung eingebrochen werden kann, während man Musik hört, ohne dass man irgendetwas mitbekommt. Ok, das heißt nicht viel, meine beiden Mitbewohnerinnen saßen in der Küche als es passierte und haben auch nichts bemerkt. Das hat uns jedenfalls einen Sonntagabend gründlich verdorben.

Nun zu etwas unterhaltsameren Themen: Ich habe es geschafft, selber Weihnachtsplätzchen zu backen *ohne* den Feueralarm auszulösen. Beeindruckend, nicht? Allerdings habe ich, als ich versucht habe den Schokoguss herzustellen, festgestellt dass Schokolade anscheinend brennen kann, wenn man versucht sie in der Mikrowelle zu verflüssigen. (Trick: die Schale mit Schokolade in eine Schale mit Wasser stellen, und etwas Butter zur Schokolade hinzufügen)

Momentan spiele ich in meiner Freizeit ein bisschen mit dem Datensatz vom Netflix-Preis.  Irgendwas sagt mir, dass ich nicht allzuerfolgreich sein werde. Allerdings ist es eine gute Ausrede, die Zeit in der Bibliothek mit Büchern über Data Mining zu verbringen, statt Hausaufgaben zu erledigen.

Dieses Wochenende werde ich wohl mit der German Society (klingt seltsam, ist es auch) auf einen deutschen Weihnachtsmarkt in Bath fahren. Eigentlich finde ich Weihnachtsmärkte schon in Deutschland kitschig, daher bin ich mir ziemlich sicher dass das ein Erlebnis wird.

Ansonsten, das Wetter ist überraschend gut, mit nur endlich viel Regen und ziemlich gemäßigten Temperaturen. Ich bin trotzdem permanent verschnupft. Irgendwie kann ich mich noch immer nicht daran gewöhnen dass Aspirin, Paracetamol und Ibuprofen frei erhältlich sind. Das Ergebnis davon, dass normale Medikamente im Supermarkt verkauft werden, sind sehr seltsame Blicke in der Apotheke wenn man in der Apotheke nach etwas Pflanzlichem (irgend so ein Standard-Placebo-Präparat – es hilft, wenn man daran glaubt) gegen einen verschleimten Hals fragt.  „Etwas pflanzliches? Sowas haben wir nicht. Aber wir hätten diese Mittel auf Pseudo-Ephedrin-Basis.“ Wenigstens hatten sie Vicks VapoRub.

Zuletzt noch eine Warnung: Ich weiß nicht genau wie die Propaganda-Maschine Hollywoods es geschafft hat es zu verbergen, aber Beowulf ist zumindest meiner Meinung nach wirklich unglaublich schlecht. Ungefähr 5 Minuten nach Beginn habe ich begonnen mich zu fragen ob es vielleicht eine wirklich gut versteckte Parodie auf Heldenfilme sein soll, aber dafür hat er sich etwas zu ernst genommen. Jedenfalls haben mich einige Leute sehr seltsam angeschaut, als ich zu den unpassendsten Gelegenheiten in Gelächter ausgebrochen bin. Sie konnten einfach nicht verstehen dass es eine Art der Selbstverteidigung war.

November 6, 2007

die längst überfällige Aktualisierung

Einsortiert unter: Bristol, Essen, Uni — bristollog @ 10:36 pm

Mal wieder sollte ich einen Newsletter schreiben, und wieder drücke ich mich darum, indem ich den Blog aktualisiere.

Fassen wir die letzten Wochen zusammen: Mein erster Fallschirmsprung (yeah), mein zweiter Fallschirmsprung leider nicht (ein unglaublich grauer und langweiliger Samstag), das Lord of the Rings-Musical in London (definitiv sehenswert), Hausaufgaben (von denen auch erwartet wird, dass wir sie abgeben – etwas ungewohnt),  ein Konzert von Ash (gut), ein Konzert von NoFX (sehr gut, abgesehen davon dass meine Brille draufgegangen ist), Halloween (nein, es gibt keine Bilder von mir als Zombie), ein Zoobesuch (ich werde irgendwo was Video der Cliffjumping-Schildkröte hochladen), Erasmus-Parties, Poker, Kino und kostenloses Essen zu verschiedensten Gelegenheiten (es ist wirklich toll wenn Firmen versuchen potentielle Bewerber zu beeindrucken).

Das war so ungefähr mein Leben in den letzten Wochen, zusammengefasst in einem Absatz. Eigentlich ließe sich zu jedem der Punkte mehr als ein Absatz schreiben, aber hier warten noch ein paar Bücher darauf, gelesen zu werden. Es geht doch nichts über englische Read-and-Returns.

Oktober 20, 2007

zwei Wochen Uni

Einsortiert unter: Uncategorized — bristollog @ 4:09 pm

So. Die ersten beiden Wochen dieses Semesters sind Geschichte – Zeit für eine kurze Bilanz. Obwohl, eigentlich sollte ich momentan einen Newsletter schreiben.

Das Essen ist so wie zu erwarten, Fallschirmspringen macht extrem viel Spass, Ballonfahren auch (und über eine etwas längere Zeit verteilt). Insgesamt kümmern sie sich ziemlich gut um ihre ausländischen Studenten.

Die Vorlesungen sind überraschend kurz mit 50 Minuten – man schaut einmal auf die Uhr, und sie sind halb rum und bevor man sich ein zweites Mal fragt, wann sie nun zu Ende ist, beendet der Vorlesende schon die Stunde. Im Unterschied zu Dresden wird aber von uns erwartet dass wir Hausaufgaben abgeben.

Die Idee mit den Societies ist ziemlich gut, um Studenten (sprich, mir) die Möglichkeit zu geben sich zu integrieren. Und es war unglaublich entspannend gestern mal wieder einen ganzen Abend lang von Nerds umgeben zu sein, in der Sci-Fi-Society. Das war eine der wenigen Sachen die ich wirklich vermisst habe, die anderen Erasmus-Studenten sind (fast) alle so *normal*.

Photos gibt es sicher auch bald wieder, momentan bin ich nur am überlegen ob ich nicht lieber all die kurzen Filmschnipsel die ich gemacht habe aneinanderhänge und irgendwo hochlade.

Ich bin wieder afk, ein paar Hausaufgaben erledigen. Der nächste Eintrag kommt hoffentlich in näherer Zukunft.

Oktober 4, 2007

Kampf gegen Windmühlen, Societies und Vorlesungen

Einsortiert unter: Bristol, Uni — bristollog @ 6:01 pm

Diese drei Begriffe fassen mein Leben momentan ziemlich gut zusammen. Ersteres ist momentan etwas zu häufig, für meinen Geschmack. Die letzten 4 Stunden meines Lebens sind mehr oder weniger dafür draufgegangen, von Vodafone Pay-as-you-talk auf Vodafone Pay-monthly umzusteigen. Ja, es ist nicht so einfach, wenn man erst 1 Monat im Land lebt und keine Lust hat 100 Pfund Deposit zu zahlen. Irgendwie glaube ich noch immer dass es ein Fehler ist einen Vertrag mit einer Firma abzuschließen, die einem nicht traut, aber mangels Netzabdeckung bleibt mir bei uns in der Wohnung keine Wahl. Am Ende habe ich einen monatlich kündbaren Vertrag bekommen, der keine Sicherheit erfordert.

Societies, ein Euphemismus für Zeitdiebe, gibt es wirklich wie Sand am Meer. Heute habe ich mich für Ballooning und Skydiving angemeldet – wenn alles klappt, ist mein erster Sprung schon nächstes Wochenende. Morgen schaue ich mich mal nach all den kleineren Societies um, mit denen man sonst die Zeit vertreiben kann.
Denn damit sind wir schon beim dritten Punkt – den Vorlesungen. Ich versuche Vorlesungen im Wert von 18 Stunden die Woche zu belegen, aber die freundliche Dame vom Prüfungsamt ist der Meinung, dass das zuviel ist. Zum Glück habe ich das letzte Wort, aber ich habe ihr versprochen ein paar Kurse abzuwählen, wenn ich feststelle dass es zu viel ist.

Montag geht dann der Ernst des Studentenlebens in Bristol los, mal schauen was es dann zu berichten gibt.

September 25, 2007

Brot!

Einsortiert unter: Bristol, Essen, Internet — bristollog @ 1:44 pm

Tatsache, in Sainsbury verkaufen sie *richtiges* Brot. So mit Vollkorn und Kruste und allem dran. Damit ist mein größtes Problem hier in Bristol auch gelöst.

Morgen bekommen wir endlich unseren Internetanschluss, etwas ermüdend war die Diskussion mit meiner Mitbewohnerin über die Frage warum ein 48Ł-Linksys-Router auf dem DD-WRT läuft besser ist als ein 40Ł El-Cheapo-Router. Irgendwie funktioniert die Begründung *Weil.* nicht so richtig.

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